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Präventionsportal >> Demographischer Wandel in der Arbeitswelt >> Ausgangslage

Unterschiede in der Arbeitsunfähigkeit

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Welchen Nutzen hat Gesundheitsförderung im Betrieb?

Der Anteil der Älteren in der Bevölkerung wächst stetig. Dieser, als demographische Wandel bezeichnete, Prozess macht vor den Unternehmenstoren nicht halt: auch die Belegschaften werden immer älter. In Zukunft wird es daher noch wichtiger sein, die Gesundheit der Beschäftigten ein  Arbeitsleben lang zu erhalten. Clevere Unternehmen haben dies bereits erkannt und investieren in die Gesundheit ihrer Beschäftigten. Eine Analyse der Erkrankungsschwerpunkte in den jeweiligen Altersgruppen liefert Unternehmen wertvolle Hinweise für eine bedarfsgerechte, effektive betriebliche Gesundheitsförderung. Die AOK Hessen wertete die Arbeitsunfähigkeitsdaten ihrer Mitglieder aus, um ein Profil des Arbeitsunfähigkeitsgeschehens in den jeweiligen Altersgruppen zu erhalten.

Grundlage der Auswertung sind die Arbeitsunfähigkeitsdaten von insgesamt ca. 155.000 Mitgliedern unter 29 Jahren, 139.000 Mitgliedern zwischen 30-39 Jahren, 161.000 Mitgliedern zwischen 40-49 Jahren und 136.000 Mitgliedern über 50 Jahren.

 

Analyse des Krankenstandes

Der Krankenstand steigt mit zunehmendem Alter kontinuierlich an. Während die jungen Arbeitnehmer/innen bis 29 Jahre einen Krankenstand von 3,2 % aufweisen, sind es bei den ältesten Arbeitnehmer/innen über 50 Jahre 7,3% auf.


Arbeitsunfähigkeit Folie 1


Differenziert nach der Stellung im Beruf, fällt der Unterschied im Krankenstand zwischen Älteren und Jüngeren noch signifikanter aus. Während sich beim Vergleich der jüngsten mit der ältesten Gruppe bei den Angestellten nur eine Differenz des Krankenstandes von 3,6 Prozentpunkten ergibt, tritt bei Arbeiter/innen eine Differenz von 4,8 Prozentpunkten und bei Facharbeiter/innen von 4,7 Prozentpunkten auf. Auffällig ist dabei, dass der Krankenstand der Arbeiter/innen und Facharbeiter/innen in der jüngsten Altersgruppe um 0,8 bzw. 1,1 Prozentpunkten höher als der Schnitt der Angestellten liegt, bei den über 50-Jährigen die Differenz jedoch 1,9 bzw. 2,3 Prozentpunkte beträgt.

Arbeitsunfähigkeit Folie 2

 

Autor:
Petra Homberg,
AOK – Die Gesundheitskasse in Hessen

Demographischer Wandel in derArbeitswelt

Ein Informationsdienst des hessischen RKW-Arbeitskreises "Gesundheit im Betrieb"
 

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